Black Belt Worms | Auf den Spuren der asiatischen Kampfkünsten in Korea und Japan
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Auf den Spuren der asiatischen Kampfkünsten in Korea und Japan

Auf den Spuren der asiatischen Kampfkünsten in Korea und Japan

Seit dreißig Jahren wird in der Black Belt Kampfkunstakademie die koreanische Kampfkunst Taekwondo unterrichtet. Auf einer Reise durch Südkorea haben die Geschäftsführung und Kampfkunstlehrerin, Dana Ulrich mit ihrem Ehemann André Ulrich das Land und die Kultur erkundet.

Nach einer Rundreise durch Südkorea haben die beiden Wormser Budosport-Pädagogen gemeinsam mit jungen Koreanern an einer der Taekwondo Schulen in Seoul trainiert. Im Gespräch mit dem Gründer und Trainer von Sinsungdaechung Taekwondo Academy wurde schnell klar, dass die Kinder in Südkorea die gleichen Erwartungen an die Kampfkunst haben, wie in Deutschland. Das koreanische Trainerteam hat großes Interesse an den pädagogischen Inhalten des Budo-Taekwondo von Black Belt Worms gezeigt. Die Taekwondo-Schule Sinsungdaechung Academy bringt ihren Kindern auch mehr als Kampfkunst bei. Sie sollen lernen, sich im Leben zu behaupten und für ihre Meinung einzustehen. Besonders in Südkorea, wo der Konkurrenzkampf bereits in der Grundschule beginnt, ist es notwendig, emotional starke Kinder auszubilden. Für die Persönlichkeitsentwicklung von Kindern liefert Sport und Bewegung eine sehr gute Grundlage. Seit fast 20 Jahren betreibt Trainer Woo Naehyeong die Taekwondo Schule in Seoul und berichtet von ähnlichen Erfahrungen in der Arbeit mit Kindern und Eltern. Die Eltern wollen oft aus ihren Kindern Superstars machen und unternehmen alles, dass die Kinder regelmäßig am Training teilnehmen. Laut Studien geht auch in Deutschland der Anteil der freien Zeit von Kindern und Jugendlich zurück und die jungen Menschen haben immer weniger Freiräume.

Dass der Sport verbindet, hat auch der Besuch auf der japanischen Insel Okinawa gezeigt. Hier haben die Black Belt Worms Kampfkünstler weitere internationale Kontakte geknüpft. Das Karate-Dojo mitten in Naha gibt es bereits seit 70 Jahren. In dritter Generation wird das traditionelle Meibu-Kan Gojyu-Ryu Karate unterrichtet. Das berichtete Sensei Yagi Akihito. Offen und Neugierig waren die Japaner für die deutsche Trainingskultur.

Sowohl in Südkorea als auch in Japan entstanden gute Kontakte in die Herkunftsländer der asiatischen Kampfkünste, die einen Gegenbesuch in Worms mit sich bringen können.